Archiv: Publikationen

Von der Erfahrung zur Intervention. Community-getragene Beratung als Schlüssel für nachhaltige Veränderung

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Ein Jahr ist es her, und wir denken immer noch gerne zurück an das inspirierende Vernetzungstreffen in Dezember 2024. Im Rahmen des Projektes “Community-basierte Beratung” war und ist es uns ein besonderes Anliegen, den Austausch mit Community Akteuren und Antidiskriminierungsberatungsstellen zu Themen wie Community-Building, Solidarität und Demokratiebildung zu fördern. Diese sind die Grundsteine nicht nur für eine gute Antirassismusberatung, sondern auch für eine Gesellschaft, die allen eine würdige und gerechte Teilhabe ermöglicht. Wir möchten diesen Rückblick und Austausch mit weiteren Community-Organizer*innen and Akteur*innen desAntirassismvus-Feldes teilen und hoffen damit, weitere Diskussionen zum Thema Antirassismus-Beratung anzustoßen.

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Handreichung: Rechtsdienstleistung in der Antidiskriminierungsberatung

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Da AD-Beratung auch rechtliche Beratung – insbesondere nach dem AGG – beinhaltet, bedarf es einer Klärung, welche Tätigkeiten in der AD-Beratung als Rechtsdienstleistung nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) einzuordnen sind, unter welchen Voraussetzungen diese ausnahmsweise erbracht werden dürfen und was dabei zu beachten ist. Die Erbringung von Rechtsdienstleistungen durch Nichtjurist*innen ist nach dem RDG grundsätzlich verboten und nur in Ausnahmefällen erlaubt. Ein Verstoß gegen das Gesetz kann empfindliche Rechtsfolgen nach sich ziehen.

Diese Handreichung gibt AD-Beratungsstellen einen Überblick über die rechtlichen Vorgaben des RDG und eine Handlungsorientierung für die Umsetzung der rechtlichen Vorgaben in die AD-Beratungspraxis.

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Handreichung: Grundlagen zum Aufbau einer Antidiskriminierungsberatungsstelle – Forderungen in Richtung Politik und Mittelgebende

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Eine professionelle Antidiskriminierungsberatung ist nur möglich, wenn die Politik die finanziellen Rahmenbedingungen bereitstellt. Mit diesem Papier hat der Antidiskriminierungsverband Deutschland (advd) die Basisanforderungen für eine ausreichende Finanzierung der Antidiskriminierungsberatung nach den Beratungsstandards des advd formuliert. Es richtet sich an politische Verantwortliche in Bund, Ländern und Kommunen.

In den letzten Jahren hat sich die Antidiskriminierungsberatung im gesamten Bundesgebiet strukturell immer mehr etabliert. Es gibt in über 100 Kommunen zivilgesellschaftliche Beratungsstellen. Gleichzeitig gibt es immer noch unterversorgte Regionen. Zum andern sind auch die bestehenden Beratungsstrukturen von einer ausreichenden und vor allem sicheren Finanzierung weit entfernt.

Dieses Forderungspapier ist in dem Prozess der Erstellung der Handreichung „Grundlagen zum Aufbau einer Antidiskriminierungsberatung“ entstanden, in der die Erfahrung von Expert*innen, die in den letzten zwei Jahrzehnten am Aufbau von Strukturen der Antidiskriminierungsberatung beteiligt waren, gebündelt sind. Dabei wurden für die Bereiche Interne Strukturen, Team und Qualifikationen, Finanzierung, Fachliche Ausrichtung und Qualitätssicherung, Öffentlichkeitsarbeit und Netzwerkarbeit Basisanforderungen formuliert.

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Handreichung: Grundlagen zum Aufbau einer Antidiskriminierungsberatungsstelle

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Sie haben als Community, als Netzwerk oder als Träger das Interesse, in Ihrer Region eine zivilgesellschaftliche Antidiskriminierungsberatungsstelle zu gründen?

Sie stehen vor der Frage, welche Organisationsstruktur für dieses Vorhaben geeignet ist und wie eine Finanzierung erreicht werden kann?

Sie überlegen, wie Sie gleichzeitig ein starkes Team aufbauen, sich fachlich gut aufstellen, sich in der Öffentlichkeit darstellen und mit anderen vernetzen können?

Dieser Leitfaden bündelt die Erfahrung von Expert*innen, die in den letzten zwei Jahrzehnten am Aufbau von Strukturen der Antidiskriminierungsberatung beteiligt waren, und bereitet sie für diejenigen auf, die neu ins Feld kommen.

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Schutzkonzept für Beratende in Kontexten der Antidiskriminierungsberatung

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Das vorliegende Schutzkonzept bezieht sich auf den Bereich des Schutzes von Beratend*innen im Rahmen von Beratungsprozessen. Dieser Arbeitsbereich ist für Antidiskriminierungsberatungsstellen zentral und die Sicherheitsbedarfe von Beratenden wurden bisher in Schutzkonzepten kaum berücksichtigt.

Dieses Arbeitspapier wurde in der AG-Schutzkonzept des advd durch vertretende Berater*innen der Mitgliedsorganisationen erarbeitet und soll als Orientierung für die Entwicklung eines eigenen Schutzkonzeptes dienen.

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Handreichung: Beweise sichern und beschaffen in der Antidiskriminierungsberatung

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Antidiskriminierungsberatungsstellen unterstützen Menschen, die Diskriminierung erfahren haben – im Arbeitsleben, bei der Wohnungssuche, im Kontakt mit Behörden oder im Zugang zu Dienstleistungen. Eine besondere Herausforderung in der Beratung ist dabei die Frage der Beweisbarkeit: Diskriminierung geschieht oft subtil oder verdeckt, während die Durchsetzung von Rechten stark davon abhängt, ob ein Vorfall auch rechtlich nachweisbar ist.

Die Publikation gibt einen Überblick über die Grundsätze des Beweisrechts, erläutert die Beweiserleichterung nach dem AGG und stellt Strategien zur Beweissicherung und -beschaffung vor. Damit möchte sie Beratungsstellen dabei unterstützen, Ratsuchende in ihrer Handlungsfähigkeit zu stärken und die Durchsetzung ihrer Rechte zu erleichtern.

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Handreichung: Diskriminierung benennen. Ein Praxisleitfaden für Beratende

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Das Verfassen von Beschwerden und die öffentliche Thematisierung von Missständen und struktureller Diskriminierung sind zentraler Kern der Arbeit von Antidiskriminierungsberatungsstellen. Nicht selten werden Beratungsstellen dabei mit Abmahnungen, Unterlassungsklagen oder Vorwürfen wie Beleidigung und übler Nachrede konfrontiert.

Die Beratungsstelle steht in diesen Zusammenhängen vor erheblichen Herausforderungen aufgrund von rechtlichen Unsicherheiten: Was darf gesagt oder veröffentlicht werden, ohne Konsequenzen zu riskieren? Wo bestehen Risiken? Welche Formulierungen sind besonders sensibel? Wann sollte frühzeitig anwaltliche Unterstützung hinzugezogen werden?

Die Handreichung bietet einen kompakten Überblick über die wichtigsten Grundlagen des Äußerungsrechts und zeigt, wie diese in der Beratungsarbeit angewendet werden können. Sie unterstützt Beratende dabei das Risiko bei der Benennung von Diskriminierung zu minimieren und auf Einschüchterungsversuche angemessen zu reagieren.

Praktische Tipps, Fallbeispiele und eine Checkliste erleichtern die Umsetzung im Arbeitsalltag.

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Geltendmachung von Ansprüchen nach dem AGG – Fristenberechnung, Inhalt und Beweis

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Diskriminierungserfahrungen sind für Betroffene oft belastend und mit vielen Unsicherheiten verbunden. Antidiskriminierungsberatungsstellen unterstützen Ratsuchende dabei, Handlungssicherheit zu gewinnen und bei Bedarf rechtliche Schritte zu planen. Ein zentraler Schritt ist die Geltendmachung von Ansprüchen nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG).

Die Handreichung bietet einen praxisnahen Überblick darüber, wie Ansprüche nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) geltend gemacht werden können. Sie stellt die rechtlichen Grundlagen kompakt dar und zeigt typische Herausforderungen bei der Fristenberechnung, der inhaltlichen Ausgestaltung und der Zustellung auf.

Zudem gibt sie konkrete Hinweise zur Vorgehensweise bei der Geltendmachung von Ansprüchen nach dem AGG und stellt eine Checkliste für die Beratungspraxis zur Verfügung.

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