Was Wir Tun

Überblick über unsere Arbeit,
Projekte und Themen

Hier finden Sie aktuelle Entwicklungen, Publikationen und Projekte des advd. Wir qualifizieren und vernetzen Antidiskriminierungsberatung, entwickeln fachliche Standards und machen Diskriminierung durch Monitoring und Lagebilder sichtbar. Gleichzeitig setzen wir uns politisch für besseren Diskriminierungsschutz ein und stärken die Antidiskriminierungsarbeit bundesweit.

Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Infos aus der advd-Arbeit: Ankündigungen, Pressemitteilungen, Stellungnahmen, Veranstaltungen, Ausschreibungen und Jobs – für einen schnellen Überblick über Termine, Veröffentlichungen und Entwicklungen.

Stellungnahme

Stellungnahmen des advd zum AGG

Ausschreibung

advd-Hochschulausbildung 2026/27

Publikationen

Der advd veröffentlicht Fachmaterialien zu Beratung, Monitoring und Diskriminierungsstrukturen – für Beratungsstellen, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft.

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Publikation

advd.Positionspapier: Demokratie leben heißt Diskriminierung wirksam entgegentreten

Qualifizierte Antidiskriminierungsberatung ist ein wichtiges Unterstützungsangebot für Betroffene und ein zentraler Baustein jeder Demokratieförderung und Antidiskriminierungsstrategie – sie muss flächendeckend aufgebaut werden.  Deshalb fordert der Antidiskriminierungsverband Deutschland (advd) den Aufbau […]

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Publikation

Keynote: Vom Flickenteppich zur Infrastruktur – Antidiskriminierungsberatung in Deutschland weiterdenken

Vom Flickenteppich zur Infrastruktur – Antidiskriminierungsberatung in Deutschland weiterdenkenKeynote – Fachtag Antidiskriminierungsberatung der ADS Bund: Vom Rat zur Tat, Nov 2017 Die zweite Keynote des Tages hielt Daniel Bartel vom […]

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Zivilgesellschaftliche Ergänzungsliste zur AGG-Reform

Die Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag eine Novellierung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) angekündigt. Das BMJ plant, ein erstes Eckpunktepapier zu einer AGG-Novellierung zu veröffentlichen. Nun besteht ein Zeitfester, die Novellierung […]

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Publikation

AGG Reform: Zentrale Aspekte zur Stärkung des rechtlichen Diskriminierungsschutzes. Die 11 wichtigsten zivilgesellschaftlichen Änderungsforderungen

AGG Reform jetzt! – Die 11 zentralen Forderungen der Zivilgesellschaft für einen wirksamen Diskriminierungsschutz   Mehr Fortschritt wagen heißt auch: mehr Antidiskriminierung wagen. Über 100 zivilgesellschaftliche Organisationen fordern eine schnelle, […]

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Publikation

ADS-Studie: „Gut beraten! Auf dem Weg zu einer flächendeckenden Antidiskriminierungsberatung in Deutschland“

Die Studie „Gut beraten! Auf dem Weg zu einer flächendeckenden Antidiskriminierungsberatung in Deutschland“, die wir gemeinsam mit Prof. Dr. Annita Kalpaka im Auftrag der ADS durchgeführt haben, wurde endlich veröffentlicht […]

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Publikation

“Antidiskriminierungsberatung in der Praxis. Die Standards des advd ausbuchstabiert.” (2015)

…nimmt die im Eckpunktepapier formulierten Standards und führt sie unter deutlichem Bezug auf die Beratungspraxis aus: Was versteht der advd und seine Mitgliedsorganisationen unter Diskriminierung? Was heißt “Parteilichkeit”? Wie konkretisiert sich eine Perspektive […]

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Aktuelle Projekte

In unseren Projekten entwickeln wir neue Ansätze für die Antidiskriminierungsberatung, stärken Beratungsstrukturen und setzen Impulse für die Weiterentwicklung des Arbeitsfeldes.

Gemeinsam mit unseren Mitgliedsorganisationen und weiteren Partner*innen arbeiten wir daran, Diskriminierung sichtbar zu machen, Handlungskompetenzen zu stärken und nachhaltige Unterstützungsstrukturen aufzubauen.

BERTHA
Qualifizierung für Anlauf- und Beschwerdestellen

BERTHA ist ein Innovationsprojekt des Antidiskriminierungsverband Deutschlands e.V., welches seit 2025 von dem Bundesprogramm „Demokratie leben! des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Programmbereich „Innovationsprojekte, Vielfaltsgestaltung“ gefördert wird.

BERTHA unterstützt kommunale Einrichtungen und zivilgesellschaftliche Organisationen dabei, Diskriminierung sichtbar zu machen, professionell zu bearbeiten und tragfähige Beschwerdestrukturen zu stärken. Das Projekt richtet sich an Menschen, die Verantwortung für Anlauf- und Beschwerdestellen tragen oder solche Strukturen aufbauen (möchten).

BERTHA richtet sich an Mitarbeitende und Leitungspersonen, die Verantwortung für Anlauf- und Beschwerdestellen tragen oder künftig übernehmen möchten – sowohl in kommunalen Einrichtungen als auch in zivilgesellschaftlichen Organisationen sowie an Personen, die Beschwerdestrukturen aufbauen, weiterentwickeln oder neu konzipieren.

Dazu gehören u.a.:

  • Gleichstellungs-, Integrations- und Schwerbehindertenbeauftragte
  • Personalräte und Vertrauenspersonen
  • Mitarbeitende in Anlauf- und Beschwerdestellen
  • Mitarbeitende in Personal- und Organisationsbereichen mit Zuständigkeit für Beschwerden
  • Expert*innen, Multiplikator*innen und Fachpersonen aus der Praxis

CbB – Stärkung von Community-basierten
Antirassismus-/Antidiskriminierungsberatungsstrukturen

Ziel des Projekts ist es, bundesweit Communities, die von Rassismus betroffen sind, bei der Entwicklung von Antirassismusberatungsstellen zu unterstützen. Von Betroffenen zu Akteur*innen – Community-basierte Beratung (CbB) (2023–2025) wurde gemeinsam mit den Projektpartnern eine Basisqualifizierung für Antirassismusberater*innen entwickelt. Diese Qualifizierungsreihe soll in den kommenden Jahren erneut durchgeführt werden, um eine weitere Generation von Antirassismusberater*innen in ihrer Qualifizierung zu begleiten und sie bundesweit miteinander zu vernetzen.

Zusätzlich sind in den kommenden Jahren folgende Schwerpunkte und Maßnahmen vorgesehen:

  • Aufbau und Stärkung der Kompetenzen der bereits im Programm bestehenden Antirassismusberatungsstellen
  • Fachaustausche mit einem Fokus auf rassistische Ausschlussmechanismen
  • Aufbau einer Bildungsplattform für Community-basierte und angehende Antidiskriminierungsberatungsstellen, um Grundlagen der Antidiskriminierungsarbeit und Beratungspraxis zugänglich zu machen.

Zielgruppe

  • (Einsteigende) Berater*innen mit einem Schwerpunkt auf Rassismus
  • Community-Organisationen, die eine erstes Angebot für Betroffenen von Rassismus aufbauen wollen

Projektträger zuständig für die Gesamtprojektkoordination:
LAMSA – Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt

Kooperationspartner im Projekt für die Qualifizierung im Bereich Dokumentation und Beratung:

  • advd
  • CLAIM gGmbH

Kooperationspartner – Koordination der Beratungsstellen

  • BKMO - Bundeskonferenz der Migrantenorganisationen
  • NeMO - Bundesverband Netzwerke von Migrant*innenorganisationen
  • DaMOst - Dachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland

Fachstelle Antidiskriminierungsberatung

Die Fachstelle Antidiskriminierungsberatung des advd vernetzt Antidiskriminierungsberatungsstellen (ADBs) und unterstützt sie in ihrer Qualitätsentwicklung.

Sie qualifiziert AD-Berater*innen und bietet ihnen regelmäßige Fort- und Weiterbildungen an. Außerdem ist sie eine zentrale Ansprechpartnerin für zivilgesellschaftliche Organisationen, die eine Beratungsstelle aufbauen oder bestehende Strukturen ausbauen möchten

Darüber hinaus fördert die Fachstelle die Digitalisierung und Standardisierung der Falldokumentation in der Antidiskriminierungsberatung. Dies geschieht unter anderem durch die Begleitung und Weiterentwicklung der gemeinsamen advd-Dokumentationsstandards sowie der Dokumentationssoftware Digitale Akte. Das Angebot beinhaltet ebenfalls Qualifizierungs- und Austauschangebote zum Thema Dokumentation und Digitalisierung in der Antidiskriminierungsberatung.

Zielgruppe

  • zivilgesellschaftliche Beratungsstellen gegen Diskriminierung
  • zivilgesellschaftliche Organisationen, die Beratungsangebote gegen Diskriminierung aufbauen möchten

Dokumentation
& Monitoring

Mit Hilfe der Digitalen Akte können Beratungsstellen ihre Fälle strukturiert dokumentieren, auswerten und Trends erkennen. Die Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung der Beratung, die politische Arbeit und für Maßnahmen gegen Diskriminierung.

Damit Diskriminierung sichtbar wird, sammeln und werten wir systematisch Erfahrungen aus der Beratung aus. Die Basis dafür bilden die anonymisierten Daten der einzelnen Beratungsstellen. So entsteht unser jährliches Lagebild Antidiskriminierung

Falldokumentation und Digitale Akte

Ziel des Projektes ist die Förderung der Digitalisierung und Standardisierung der Falldokumentation in der Antidiskriminierungsberatung. Diese Ziele realisiert das Projekt im Rahmen der Begleitung und Weiterentwicklung der gemeinsamen advd-Dokumentationsstandards sowie der Software Digitale Akte. Die Digitale Akte ist eine webbasierte Anwendung des advd, die die Koordinierung von Beratungsprozessen in der Antidiskriminierungsarbeit ermöglicht. Die advd-Dokumentationsstandards erlauben eine einheitliche, kontextsensible und praxisnahe Erfassung und Auswertung von Beratungsfällen.

Das Begleitangebot für die Maßnahmen beinhaltet auch regelmäßige Trainings, Austauschformate, sowie Materialien wie das Handbuch zu der Digitalen Akte und die Handreichung zur advd-Falldokumentation.

    Schwerpunkte

  • Förderung der Digitalisierung und Standardisierung der Falldokumentation in der Antidiskriminierungsberatung
  • Förderung von digitalen Werkzeugen zur Koordination von Beratungsprozessen innerhalb von Beratungsstellen
  • Förderung der Sichtbarkeit von Diskriminierungsrealitäten und Relevanz der Antidiskriminierungsarbeit durch Weiterentwicklung von Möglichkeiten der Dokumentation und Auswertung von Diskriminierungs- und Beratungsfällen
  • Eine moderne webbasierte Anwendung zur Koordination und Dokumentation von Beratungsprozessen
  • Standards für einheitliche und praxisnahe Dokumentation von Diskriminierungs- und Beratungsfällen
  • Qualifizierungsangebote zum Thema Dokumentation und Digitalisierung in der Antidiskriminierungsberatung
  • Wissenstransfer durch Begleitmaterialien wie das Handbuch zur Digitalen Akte und die Handreichung zur advd-Falldokumentation

Gefördert durch die Antidiskriminierungsstelle des Bundes im Rahmen des Projekts Fachstelle Antidiskriminierungsberatung

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Lagebild
Antidiskriminierung

Das zivilgesellschaftliche Lagebild Antidiskriminierung gehört zu den zentralen Publikationen des Antidiskriminierungsverbands Deutschland (advd). Mit dem Lagebild veröffentlichen wir jedes Jahr die gemeinsame Auswertung der Fallzahlen der Beratungsstellen im advd.

Die Analyse basiert auf den anonymisierten Falldokumentationen der Beratungsstellen aus dem jeweiligen Vorjahr. Dadurch entsteht ein fundierter Überblick über Diskriminierungserfahrungen, die in der Beratungspraxis dokumentiert wurden.

Das Lagebild leistet einen wichtigen Beitrag dazu, Diskriminierung in Deutschland sichtbar zu machen. Gleichzeitig unterstreicht es die Bedeutung und Notwendigkeit zivilgesellschaftlicher Antidiskriminierungsarbeit und liefert wichtige Erkenntnisse für Politik, Forschung und Öffentlichkeit.

Lagebilder der letzten Jahre

Vernetzung und Kampagnen

Mit unseren Kampagnen, politischer Arbeit und Öffentlichkeitsarbeit stärken wir die Stimme von Menschen, die Diskriminierung erfahren, und setzen uns für wirksamen rechtlichen Schutz sowie gesellschaftliche Veränderungen ein.

Wir schaffen Austauschmöglichkeiten, fördern Kooperationen zwischen Organisationen und teilen Wissen und Erfahrungen im gesamten Feld der Antidiskriminierungsarbeit. Insbesondere sind wir in folgenden Projekten und Bündnissen aktiv:

AGG Reform

Wir setzen uns mit Nachdruck für eine umfassende Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) ein. Das Gesetz ist ein zentraler Baustein für den Schutz vor Diskriminierung in Deutschland, doch es bleibt bislang hinter seinem Anspruch zurück. Schutzlücken, hohe Hürden für Betroffene und Defizite in der praktischen Umsetzung führen dazu, dass viele Diskriminierungserfahrungen nicht wirksam aufgearbeitet werden können.

Eine Reform des AGG ist deshalb dringend notwendig.

Unser Ziel ist ein wirksamer, zeitgemäßer Diskriminierungsschutz: Betroffene müssen ihre Rechte leichter durchsetzen können, Beratungsstrukturen gestärkt und bestehende Schutzlücken geschlossen werden. Nur so kann das AGG seinem Anspruch gerecht werden und gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern.

Dieses Engagement ist Teil einer breiten zivilgesellschaftlichen Initiative:

Mehr zur AGG Reform

Respekt wirkt!

Respekt wirkt ist eine Kampagne für mehr Chancengleichheit und wirksamen Diskriminierungsschutz in Deutschland. Sie macht deutlich: Diskriminierung schadet nicht nur den Betroffenen, sondern auch dem gesellschaftlichen Zusammenhalt und der wirtschaftlichen Zukunft.

Die Kampagne setzt sich für drei zentrale Ziele ein:

• ein starkes Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG), das alle wirksam schützt,
• einen flächendeckenden Zugang zu Antidiskriminierungsberatung,
• sowie den Ausbau professioneller und nachhaltiger Beratungsstrukturen.

Mehr über RespektWirkt